1933 – 1945 Propaganda / Überleben / Widerstand

Führung im TFM / 1944 - Es war einmal ein Drache

propaganda-überleben-widerstandRückblick auf die Veranstaltung von 2015 auf  lübecker-wochenschau

SA - 19.03.2016 - 18:00 UhrHohnsteiner Jude

Teil 1: Führung

Guter Kasper, böser Kasper. Das Puppenspiel in der NS-Zeit. 

Eine Schwerpunkt-Führung durch die Sammlung des TheaterFigurenMuseums mit Dr. Antonia Napp

Die Dauerausstellung des TheaterFigurenMuseums zeigt einige neue Exponate aus dem Archiv und Informationen zum Thema „Propaganda Überleben Widerstand“.

SA - 19.03.2016 - 19:30 Uhr

Teil 2:   1944 - Es war einmal ein Drache    --   für Ju­gend­li­che und Er­wach­se­ne

Aus­gangs­punkt ist eine wahre Ge­schich­te aus dem Frau­en­kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ra­vens­brück: De­zem­ber 1944, 10.000 so­ge­nann­te Schutz­häft­lin­ge be­fin­den sich im Lager, dar­un­ter fast 400 Kin­der. Für diese Kin­der be­rei­ten die Frau­en von Ra­vens­brück ein Weih­nachts­fest vor.

Es ist eine be­son­de­re Ge­schich­te über Kind­heit im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger, um Ver­zweif­lung, Le­bens­mut und Zu­kunft. Nach der gleich­na­mi­gen li­te­ra­ri­schen Vor­la­ge von Bodo Schu­len­burg.

Ge­spielt wird mit ver­schie­de­nen For­men des Fi­gu­ren­thea­ters, ver­bun­den mit Schau­spiel und Ob­jekt­thea­ter. Seit vie­len Jah­ren wird diese In­sze­nie­rung an Schu­len oder auch in öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen in Ko­ope­ra­ti­on mit Thea­tern, po­li­ti­schen Ver­ei­nen und Kir­chen­ge­mein­den gespielt.

Die In­sze­nie­rung wurde ge­för­dert durch die Kul­tur­stif­tung der Län­der (Fonds Dar­stel­len­de Küns­te)

Für die mit dem Thea­ter­stück „1944- Es war ein­mal ein Dra­che…“ ge­leis­te­te Er­in­ne­rungs­ar­beit wurde dem TAN­DE­RA THEA­TER die Me­dail­le „Rose von Ra­vens­brück“ ver­lie­hen.


Dauer: 120 Min. inkl. Pause
Eintritt: 12,-/10,- €
Anschließend bieten wir die Möglichkeit der Diskussion mit den Beteiligten.

 klopfklopfweitere Veranstaltungen  unter klopfklopf hier der link:

http://www.klopfklopf.net/index.php?index

 

 

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»Als 1945 die Hitlerei zu Ende war, hatten sich die bewusst
Überlebenden vorgenommen, alles einzusetzen, damit sich die
Schrecken der vergangenen Zeiten nie mehr wiederholen. Es
gibt Entwicklungen um uns herum, die es geboten erscheinen
lassen, hieran zu erinnern.«

Willy Brandt – Rede am 15. Juni 1979 *


1933 – 1945 Propaganda / Überleben / Widerstand
Figurentheater und NS-Zeit – NS-Zeit im Figurentheater
1938: Gründung des Reichsinstituts für Puppenspiel.
Ziel: die zentrale Steuerung und propagandistische Instrumentalisierung des Puppenspiels. Nicht-konforme Spieler werden mit Berufsverbot belegt, ins Exil getrieben oder verhaftet. Andere Spieler profitieren von der Gleichschaltung und der Förderung des »nationalen Puppenspiels«.
Nie wieder!
Deshalb führt das Figurentheater in Zusammenarbeit mit dem TheaterFigurenMuseum diese jährlich zu Palmarum (Bombardierung Lübecks 1942) wiederkehrende Veranstaltungsreihe ein.
Am ersten Abend greifen wir Aspekte zur Entwicklung des Figurentheaters aus den 20er Jahren bis 1945 auf. Für den zweiten Abend laden wir eine heutige herausragende Figurentheaterinszenierung ein, die sich mit dem Leben in der NS-Zeit beschäftigt.
Theaterpädagogisches Angebot
Diese Veranstaltungsreihe wird theaterpädagogisch begleitet.
Die künstlerische Sichtweise einer Figurentheaterinszenierung ermöglicht ein differenziertes, sensibles Einlassen und erleichtert damit eine spätere Diskussion. Wir laden deshalb ausdrücklich gerade Schüler und Lehrkräfte zu beiden Abenden herzlich ein.

 

 

 

Änderungen am Spielplan

Die Aufführung DER KLEINE DRACHE UND DAS KÜKEN am MI 29.03.2017 um 16:00 Uhr muss leider ausfallen !  Bitte wählen Sie den DI oder DO  16:00 Uhr.