Der Bär geht auf den Försterball

Absurde Komödie nach Peter Hacks

plakat baerfoersterBad Losungen, am Tag des großen Jäger- und Försterballs.

Schmolke, ein Bär, der leidenschaftlich gern Theodor Fontane liest, will zum Kostümfest gehen und sucht nach einer passenden Verkleidung. Im Kostümverleih trifft er auf Frau Jenny Treibel (!) und prompt verlieben sich die beiden ineinander.

Der Bär verkleidet sich als Oberförster und gerät durch Zufall auf den alljährlichen Jäger- und Försterball. Aber niemand erkennt ihn, alle halten ihn für den Oberförster. Schmolke schlägt in seinem Übermut vor, gemeinsam den Bären jagen zu gehen, und alle bewundern den "Herrn Oberförster" für seine grandiose Idee.

Natürlich bleibt die Jagd erfolglos, und selbst als Schmolke die Vermutung äußert, der Bär sei möglicherweise direkt unter ihnen, schöpft niemand Verdacht. Jemand, der in einer Oberförsteruniform steckt, ist über jeden Zweifel erhaben.

baerfoersterDas Schema "Nichts ist das, was es zu sein scheint" zieht sich durch das ganze Stück und wird bis zur Absurdität abgewandelt:
Die Kostümverleiherin ist eigentlich Tänzerin, der Kellner ist eigentlich Schriftsteller, der stotternde Jäger ist eigentlich Nachrichtensprecher, London ist eigentlich Paris, der Oberförster ist eigentlich ein Bär - oder sogar nur ein Knödel.

"Kleider machen Leute", das alte Thema des "Hauptmann von Köpenick", wird hier in humorvoller und satirischer Weise erzählt und bietet dem Publikum (auch Oberförstern) ein großes Theatervergnügen.

baerfoersterVor Lachmuskelkater wird ausdrücklich gewarnt!

Das Stück wurde mit dem Förderpreis des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalen und mit dem Förderpreis der Stiftung "Kunst und Kultur" ausgezeichnet.

www.theater1.de